Hochwasser 28. Juli 1941 - Führung am 26. Juli 2026
Am 28. Juli 1941, vor nunmehr 85 Jahren, suchte ein außergewöhnliches Hochwasser Herzogenaurach heim. Das Ereignis und seine Auswirkungen blieben in der Erinnerung der Bewohner stets präsent. Bei vielen Herzogenaurachern sind in den Fotoalben Bilder dieses Hochwassers zu finden. Aufgenommen in den Tagen danach, geben sie einen Einblick in das Stadtleben und die Ausmaße der Zerstörung dieser Flut, auch wenn sich die Aurach wieder in ihr Bett zurückgezogen hatte. Denn auf den schwarz/weißFotos ist noch an den Fassaden abzulesen, wie hoch das Wasser gestiegen war. Betroffen war vor allem die Schütt, wo die Maschinen der Wollwarenfabrik Wirth unter Wasser standen, die Gartenzäune umgerissen wurden und die Zimmer im Erdgeschoß überschwemmt waren. Die Flut ging bis an die Stufen des Alten Rathauses am Marktplatz.
Bei einem Starkregen am 11. August 2020 konnten die Bewohner von Herzogenaurach eine Ahnung von dem Hochwasser des Jahres 1941 erhalten. Die Schütt, aber auch die Hauptstraße sowie die Erlanger Straße waren überflutet und aus vielen Kellern mußte das Wasser ausgepumpt werden.
Der Heimatverein Herzogenaurach bietet im Monat Juli eine Stadtführung an.
Unter dem Motto: „Das Jahrhunderthochwasser vom Juli 1941“ führt Kreisheimatpfleger Dr. Manfred Welker interessierte Besucher durch die Stadt.
Treffpunkt: Sonntag, 26. Juli 2026, 10 Uhr am Georgenbrunnen.
