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Besuch beim Höchstadter Weltkulturerbe

 

Herzogenaurach/Höchstadt. Vorbei sind die Zeiten, da sich Herzogenauracher (Spitzname „Flacken“) und Höchstadter (Spitzname „Roidl“) wie zwei feindliche Stämme gegenüberstanden – zumindest gilt das für die Beziehungen im Bereich Heimatgeschichte und Kultur. Seit Jahren arbeiten die Heimatvereine von Aisch und Aurach auf dem Gebiet des Kulturaustausches eng zusammen, Georg Römer und Klaus-Peter Gäbelein sind seit Jahren freundschaftlich verbunden , - auch wenn zwischen ihnen der Flachs häufig blüht und wenn manch gegenseitige Spötteleien über ihre Lippen kommen.

 

 

Auch zu regem Kulturaustausch ist es in den letzten Jahren immer wieder gekommen: die Hornochsenband von der Aisch gastierte wiederholt bei Musikabenden in Herzogenaurach und K.-P. Gäbelein revanchierte sich mit Mundartbeiträgen in Höchstadt in gemütlicher Runde.

 

 

Bestes Beispiel für die nachbarliche Zusammenarbeit war am Wochenende der Besuch der Heimatfreunde von der Aurach bei denen von der Aisch. Und was bietet sich für einen Gedanken- und Meinungsaustausch besser an, als ein gemütliches Treffen z.B. in und auf Höchstadts Weltkulturerbe dem Kellerberg. Der Römer „Schorsch“ und Christian Kaller vom Kellerbergverein führten ihre über 40 Gäste durch zwei Keller mit ihren verzweigten Nebeneingängen und teilweise mehrstöckigen Lagerkellern und vermittelten manch Wissenswertes zur Höchstadter Brautradition, zur Geschichte, Entstehung und Nutzung der über 20 Keller und der gemütlichen Kellerhäuschen. Immerhin gehen die ältesten der privaten Keller an der Straße nach Nackendorf auf das Jahr 1698 zurück. Und im Schatten der mächtigen Laubbbäume konnten und können die Höchstadter nach getaner Arbeit auf den Kellern ihr Hausbräu genießen.

 

 

 

Und weil Kultur auch hungrig und durstig macht, so hatten die Höchstadter Gastgeber auch bestens für Magen und Kehle vorgesorgt. Und so staunten die „Flacken“ nicht schlecht über die Kellerberg-Spezialbratwürste im Brot- und Krautmantel oder die knusprigen Stangen, die mit Bratwurstgehäck gefüllt waren, vom Höchstadter Kellerbier ganz zu schweigen. Und schließlich hatte Bezirksmusikpfleger Römer auch noch die Blaskapelle aus Mönchsambach engagiert, so dass nicht einmal die Regentropfen das gemütliche Beisammensein trüben könnten.

 

Wie meinten einige aus der Herzogenauracher „Delegation“? „Da müssen wir uns aber beim Gegenbesuch der „Roidl“ an der Aurach gehörig anstrengen, wenn wir unsere Gäste auf den Kellern im Weihersbach in naher Zukunft zum Gegenbesuch empfangen.“ 

Gä.

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